Neapel: das Chaos ist normal

Neapel – das bedeutet Vesuv und Pizza, aber auch Chaos und Mafia. Ersteres kann man nicht übersehen, von fast überall in Neapel kann man den Vesuv majestätisch auf der anderen Seite der Meeresbucht sehen. Und – so sagen uns die Einheimischen – gibt es hier die beste Pizza auf der Welt, und jeder hat sein Lieblingsrestaurant, das nicht zu toppen wäre, immerhin wurde hier die berühmte Pizza Napoli erfunden. Und so warten Menschenmassen an einem Samstagabend gut und gerne mal eine Stunde oder sogar noch länger, um überhaupt einen Sitzplatz im überfüllten Restaurant ihrer Wahl zu ergattern.

Dort, in der Innenstadt, erinnert alles ein bischen an einen Mafia-Film aus Hollywood: enge Gassen mit steil aufragenden Häuserschluchten, in denen sich Müllsäcke stapeln. Nicht nur Mofas schlängeln sich mit hoher Geschwindigkeit durch, auch Autos, die eigentlich viel zu breit sind, brettern über den Asphalt, jeder macht was er will, die einzige Regel scheint zu sein, dass so lange nichts passiert, alles in Ordnung ist.

Auf dem Rückweg wird noch der Hinweis gegeben, dass hier sowieso keiner ein Ticket für die Metro löst, denn es ist Neapel: jeder macht, was er will, und es funktionert prächtig.

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